Knöchelverletzungen

Nach Knieverletzungen sind Knöchelverletzungen die häufigsten auftretenden Sportverletzungen. Knöchelverletzungen treten vor allem bei Sportarten wie Fußball, Laufen, Tennis und Volleyball auf. Die häufigsten auftretende Verletzung ist ein verstauchter Knöchel. In diesem Fall macht Ihr Fußgelenk eine Bewegung, bei der Ihr Fuß nach innen knickt. Dadurch wird Druck auf die Bänder im Knöchel ausgeübt, was zu Schäden führt. Eine häufige Ursache dafür ist die Landung auf dem Fuß eines anderen. Nach einer Knöchelverstauchung kann der Knöchel dauerhaft instabil bleiben. In diesem Fall verstaucht sich der Knöchel häufig, was sich leicht durch tapen des Knöchels beheben lässt. Neben einem verstauchten Knöchel kann auch eine Knöchelverstauchung auftreten. Dies geschieht häufig, wenn eine Grätsche oder ein Tritt gegen den Knöchel ausgeführt wird.

Die Symptome einer Knöchelverletzung bestehen hauptsächlich aus Schmerzen beim Gehen oder Stehen. Ihr Knöchel kann auch blau werden und geschwollen anfühlen. Sobald die Beschwerden etwas abgeklungen sind und Sie langsam wieder Sport treiben können, kann es sinnvoll sein, den Knöchel zu tapen.

TAPEN DES KNÖCHELS MIT KINESIOTAPE

Für eine gute Haftung des Tapes ist es wichtig, dass die Haut sauber und trocken ist. Entfernen Sie Seifen- und Lotionsreste von der Haut. Achten Sie darauf, dass Sie eine gute und scharfe Schere verwenden, um das Kinesiotape zu schneiden. Um die Haut sauber und fettfrei zu machen, können Sie auch unser PreTaping-Spray verwenden.

Schritte
Stellen Sie Ihren Vorderfuß in einem 90-Grad-Winkel auf einen Stuhl oder Tisch. Die Länge des Tapes wird bestimmt, indem man das Tape unter der Ferse zu beiden Seiten 5 Zentimeter oberhalb des Knöchels zieht. Schneiden Sie 3 Streifen dieser Länge zu und machen Sie die Enden rund.

  1. Nehmen Sie einen Streifen tape und reißen Sie ihn in der Mitte durch, wobei Sie gleichzeitig reißen und ziehen. Falten Sie das Papier vom Riss aus zu beiden Seiten 5 Zentimeter vor dem Ende um. Ziehen Sie den Streifen ganz heraus. Ziehen Sie den Streifen unter die Ferse und kleben Sie ihn an der Innenseite des Beins gerade nach oben. Reiben Sie es gut ein. Entfernen Sie den Rest des Papiers und bringen Sie die letzten 5 Zentimeter ohne Spannung an. Bringen Sie das äußere Tape diagonal über das Knöchelgelenk mit maximaler Dehnung mindestens 5 cm über das Tape auf der Innenseite an. Die letzten 5 cm ohne Spannung anbringen.
  2. Der zweite Streife Tape wird fast genauso wie der erste angebracht. In diesem Fall ziehen Sie den Streifen unter die Ferse und kleben das Tape an der Außenseite des Beins gerade nach oben. Die Innenseite wird mit maximaler Dehnung über dem Sprunggelenk angelegt.
  3. Der letzte Streifen wird unter den Fuß geklebt, zur Hälfte vor und zur Hälfte über das vorhandene Tape mit maximaler Dehnung. Beide Seiten werden kreuzweise in der Mitte des Beins angebracht.

Wichtig zu wissen!

  • Mit dem Kinesiologie Tape wird das Sprunggelenk stabilisiert, ohne dass Sie viel Bewegungsfreiheit einbüßen. Die Verwendung des Kinesiotapes ist jedoch kein Ersatz für die (reguläre) therapeutische Behandlung von Blessuren. Besprechen Sie daher vor dem Tapen mit Ihrem Physiotherapeuten, ob die Verwendung des Kinesiotapes eine unterstützende Rolle bei der Behandlung Ihrer Sprunggelenkblessur spielen kann.
  • Das Anlegen von medizinischem Taping erfordert die notwendige Sorgfalt und Genauigkeit. Sehen Sie sich daher erst die Ausbildung für das Kinesiotapen des Sprunggelenks an.
Disclaimer
Bitte beachten Sie: Wir weisen darauf hin, dass die auf unserer Website angegebenen Tapetechniken und Informationen zu den Möglichkeiten des Tapen noch nicht wissenschaftlich belegt sind. Die genannten Aussagen und Beispiele beruhen auf langjährigen Erfahrungen von Patienten und geschulten Therapeuten.
Bei folgenden Kontraindikationen darf nicht getapt werden: Schwangerschaft, offene Wunden, Knochenbrüche, unerklärliche Beschwerden, Allergien und Hautkrankheiten, Einnahme von Medikamenten wie Blutverdünner, Thrombose und Fieber. Anwendung von Tape in diesen Fällen nur in Absprache mit einem Spezialisten.